Netzwerk mitteldeutscher Mathematikdidaktiken

mdMD - Netzwerk mitteldeutscher Mathematikdidaktiken

Netzwerk mitteldeutscher Mathematikdidaktiken
Grafik: A. Lindmeier

Unser Netzwerk im Überblick

Das Netzwerk mitteldeutscher Mathematikdidaktiken wurde 2020 vom Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik an der FSU Jena initiiert. Ziel ist es, durch den Austausch verstärkte Kooperationen anzubahnen und gemeinsame Herausforderungen im Bereich der mathematikdidaktischen Forschung und der Mathematiklehrkräftebildung zu adressieren.

Mitglieder sind die Arbeitsgruppen der mathematiklehrkräftebildenden Universitäten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dies sind:

Netzwerktreffen im Sommersemester 2021

Quer- und Seiteneinstieg in der Lehrerbildung Inhalt einblenden
Termin: 23.04.2021
Uhrzeit: 10.00 - 14.00 Uhr

Die Zugangsdaten zu unserem Zoom-Meeting haben Sie bereits über unseren
Mail-Verteiler erhalten.


Koordination: Standort Magdeburg
AnsprechpartnerIn: Prof. Dr. Stefanie Rach und Dr. Sebastian Geisler

stefanie.rach@ovgu.de 
sebastian.geisler@ovgu.de


Programm

10.00 - 10.10 Uhr          Begrüßung durch die OvGU Magdeburg

10.10 - 10.40 Uhr          Input mit anschließender Diskussion
                                          Prof. Andrea Hoffkamp & Dr. Kerstin Koch (TU Dresden)

10.40 - 11.10 Uhr          Input mit anschließender Diskussion
                                          Prof. Silvia Schöneburg-Lehnert (U Leipzig)

11.10 - 11.40 Uhr          Input mit anschließender Diskussion
                                          Prof. Stefanie Rach (OvGU Magdeburg)

11.40 - 11.50 Uhr          Vorbereitung der Gruppenarbeit

11.50 - 12.30 Uhr          Mittagspause

12.30 - 13.15 Uhr          Diskussion in Kleingruppen

13.15 - 13.45 Uhr          Vorstellung der Ergebnisse in Kleingruppen

13.45 - 14.00 Uhr          Abschluss


Leitfragen
  • Wie können die Inhalte / Ziele des Lehramtsstudiums so reduziert werden, dass es für das Programm machbar und sinnvoll ist?
  • Wie kann mit den unterschiedlichen Erwartungen der Teilnehmenden, der Dozierenden und des Ministeriums umgegangen werden?
  • Wie kann mit der Heterogenität der Teilnehmenden, sowohl was das Vorwissen als auch die Motivation angeht, umgegangen werden?
  • Wie können Selbststudiumsphasen, z.B. durch Blended Learning Szenarien, so gestaltet werden, dass Teilnehmende diese neben Beruf und Familie nutzen können?
Beliefs von Lernenden im Mathematikunterricht Inhalt einblenden
Termin: 04.06.2021
Uhrzeit: 10.00 - 14.00 Uhr

Koordination: Standort Jena
AnsprechpartnerIn: Dr. Constanze Schadl

constanze.schadl@uni-jena.de


Programm

Die Programmvorschau werden wir hier in Kürze veröffentlichen.


Vorträge

"Ist euch schon mal aufgefallen, dass ein Mathebuch der einzige Ort ist, an dem es normal ist 30 Melonen zu kaufen?" - Eine Untersuchung der nützlichkeitsorientierten Beliefs von Lernenden im Mathematikunterricht.
(Sabrina Blum, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Mathematik)

Abstract
Realitätsbezüge können in den Mathematikunterricht auf verschiedene Arten integriert werden, z.B. in Form von Erzählungen oder realen Objekten, um aus lernpsychologischer Sicht Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit Mathematik zu motivieren und die enge Verknüpfung von Realität und Schulmathematik aufzuzeigen (z.B. Maaß 2006). Diesen Intentionen stehen die nützlichkeitsorientierten Beliefs der Lernenden gegenüber, wobei Beliefs hier als subjektives Wissen verstanden werden, die wie ein Filter auf die Wahrnehmung Einfluss nehmen (z.B. Pehkonen 1994). Mithilfe eines Online-Fragebogens wurden im Rahmen eines Promotionsprojektes sowohl mit offenen als auch geschlossenen Fragen Daten zur Existenz, Häufigkeit und Effektivität von Realitätsbezügen aus Sicht von Lernenden in der Sekundarstufe I an zufällig ausgewählten Gymnasien in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Schleswig-Holstein im Herbst 2020 erhoben. Der gewählte Mixed-Methods-Ansatz ergab, dass Realitätsbezüge selten aus Schüler-Perspektive Eingang in den Mathematikunterricht fanden und oft durch die Lernenden als wenig nützlich empfunden wurden – mit zunehmender Abneigung gegenüber Realitätsbezügen im Unterricht mit höherer Klassenstufe oder geringerem Interesse am Mathematikunterricht. Im Vortrag sollen Aussagen von Lernenden über ihre Wahrnehmung von mathematikhaltigen Situationen und Objekten des Alltags in Kombination mit von ihnen bewusst wahrgenommenen mathematischen Themengebieten ihres Mathematikunterrichts erläutert werden. Neben der reflektierenden Analyse von Auszügen aus ihren qualitativen Aussagen zu nützlichkeitsorientierten Beliefs soll über Implikationen für einen realitätsnahen Mathematikunterricht diskutiert werden.

Referenzen
Maaß, K. (2006). Bedeutungsdimensionen nützlichkeitsorientierter Beliefs. Ein theoreti-
     sches Konzept zu Vorstellungen über die Nützlichkeit von Mathematik und eine erste
     empirische Annäherung bei Lehramtsstudierenden. Mathematica didactica, 29(2),
     114-138.
Pehkonen, E. (1994). On teachers' beliefs and changing mathematics teaching. Journal für
     Mathematik-Didaktik, 15(3-4), 177-209.

Digitalisierung Inhalt einblenden
Termin: 02.07.2021
Uhrzeit: 10.00 - 14.00 Uhr

Koordination: Standort Leipzig
AnsprechpartnerIn: Prof. Dr. Silvia Schöneburg-Lehnert

Silvia.Schoeneburg@math.uni-leipzig.de


Programm

Die Programmvorschau werden wir hier in Kürze veröffentlichen.

Weitere Informationen

Kommunikation und Ressourcen Inhalt einblenden
E-Mail Verteiler

Sofern Sie sich in den Verteiler des Netzwerkes mdMD einschreiben möchten, registrieren Sie sich bitte hier.
Sie erreichen (als registrierte Person) den Verteiler über mdmd@listserv.uni-jena.de

Archiv Inhalt einblenden

Netzwerktreffen am 11.12.2020

  • Konkretisierung von organisatorischen Merkmalen des Austauschs
    Koordination: Standort Jena
    Ansprechpartnerin: Dr. Constanze Schadl

Netzwerktreffen am 20.11.2020

  • Erstes Kennenlernen der Arbeitsgruppen
    Koordination: Standort Jena
    Ansprechpartnerin: Dr. Constanze Schadl

Koordination des Netzwerkes

Constanze Schadl, Dr.
Dr. Schadl
Telefon
+49 3641 9-46494
Fax
+49 3641 9-46202
Raum 3337
Ernst-Abbe-Platz 1-2
07743 Jena
Diese Seite teilen
Die Uni Jena in den sozialen Medien:
Ausgezeichnet studieren:
  • Logo der Initiative "Total E-Quality"
  • Logo des Best Practice-Club "Familie in der Hochschule"
  • Logo des Projekts "Partnerhochschule des Spitzensports"
  • Qualitätssiegel der Stiftung Akkreditierungsrat - System akkreditiert
Zurück zum Seitenanfang